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Logenuntericht:
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Ablauf
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Es kommt dabei vor allem drauf folgende Dinge zu erlernen unm für das Freireiten gewaffnet zu sein:
BALANCE, GLEICHGEWICHT, GESCHMEIDIGKEIT, BEWEGUNGSGEFÜHL, BEWEGLICHKEIT, EINGEHEN AUF DAS PFERD UND UMSETZUNG DER ANWEISUNGEN DES REITLEHRERS
Aufbau einer Longenstunde für Anfänger: - Beginnend natürlich mit dem Putzen und Satteln des Pferdes, bis hin zum korekten Führen auf den Longierplatz. - Richtiges Aufsteigen und Vorbeitungen für das Reiten (Bügelkontrolle, Sattelgurt usw.). - Lockernde Übungen für Pferd und Reiter - Freiübungen wie sie im Anfängerunterricht oder bei der Sitzkorrektur üblich sind: Armkreisen u.ä.(im Schritt, Trab und Galopp). - Lernen des Leichtrabens und des Aussitzen und des Angaloppierens - Reiten an der Longe im Schritt, Trab, Galopp mit und ohne Bügel - mit und ohne Zügel (freihändig) - weitere Geschicklichkeitsübungen: z.B.: Mühle oder Beine vor- und hinter dem Sattel zusammenschlagen (im Schritt)
Du siehst also es ist eigentlich ganz einfach und macht Spass. Also keine Scheu - mit ein wenig Übung gelingt es sicher und Spaß machts auf alle Fälle.
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Wie Logieren ?
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Rchtiges Longieren !
Ausbinder? Longieren mit Hilfszügel ! Die Top five !
1. Die Ausbinder 2. Der Stoßzügel 3. Der Dreieckszügel 4. Das Chambon 5. Der Halsverlängerer
Sollten Sie zu diesen Hilfszügel die nötige Info brauchen , so wenden Sie sich an unser Fachpersonal. Die auch gerne Behilflich sein werden.
Die zehn Gebote !
1. So groß der Eifer auch ist: Gönnen Sie sich ein bißchen Trockentraining und beginnen Sie nicht gleich am lebenden Objekt.
2. Ein absolutes Muß für jeden, der mit Longen hantiert: Handschuhe !
3. Unabdingbar in den ersten Longiereinheiten: Ein Trainer, der mit Rat und Tat zur seite steht und allfällige Verwirrungen und Wicklungen lösen kann.
4. Immer ausreichend Abstand zur Hinterhand wahren. Auch das ruhigste Pferd kann in einer panischen Sekunde ausschlagen.
5. Ein guter Longiergurt: Labbrige Kustoffgurte können sich mitdrehen und somit gefährlich werden.
6. Eine Longe mit Drehgelenk: Alles andere sorgt für endlose Verdrehungen in der Leine.
7. Den Umgang mit der Gerte gut üben. Nur präzise Gertenhilfen werden vom Pferd richtig verstanden.
8. Mit der V - Verschnallung beginnen. Zusätzlich kann man bei jüngeren Pferden auch den gewonnenen Ausbinder verwenden, das erleichtert den Anfang.
9. Das Umgreifen beim Handwechsel zunächst am Trockenen und mit einem erfahrenen Pferd üben.
10. Geduld ! : Auch wenns zu beginn nicht gleich klappen sollte: geben Sie sich und dem Pferd Zeit, sich mit der neuen Aufgabe vertraut zu machen.
VIEL ERFOLG !!!
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Springuntericht
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Ablauf
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Aufbau einer Springstunde (je nach Ausbildungsstand des Reiters oder Pferdes abweichend):
- Lösende Arbeit im Schritt / Trab und Galopp. - Trabstangen und Galoppstangen findet man auch immer in der Aufwärmphase. - Gymnastikreihen und Cavalettiarbeit. - Bis hin zum Reiten von Distanzen und dem flüssigen Durchreiten eines Parcours.
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Dressuruntericht
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Ablauf
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Wieso Dressurarbeit???
Jeder hat andere Ziele oder Intentionen. Der Weg dahin und, dass unser Pferd diesen Weg unbeschadet übersteht, liegt in einer ordentlichen Dressurarbeit. Wir können es auch Gymnastizierung nennen, denn nichts anderes ist Dressur. Das Pferdes soll mit lockerer positiv angespannter Muskulatur, aufgewölbtem, geschmeidig mitschwingendem Rücken und tätigem, also nach vorne unter Schwerpunkt durch schwingenden Hinterbein gearbeitet werden, damit sich Bauchmuskulatur, Rückenmuskulatur dehnen und aufbauen können. Denn Rücken und (!) Bauchmuskulatur müssen die Wirbelsäule stabil halten. Die eigentliche Tragkraft, auch für das Reitergewicht, übernimmt dann das Nackenband. Das natürlich immer in Verbindung mit Muskulatur im Hals, Rücken und Bauch. Es ist mittlerweile erwiesen, dass wir unserem Pferd die Gesundheit am besten erhalten können, wenn wir dafür sorgen, dass es mit runder Oberlinie und schwingender Muskulatur geritten wird. Mit der runden Oberlinie meine ich, dass der Rücken sich aufwölbt, da die Hinterbeine zum Schwerpunkt fußen. Der Hals wölbt sich, wobei das Genick auf das Gebiss nach unten drückt , da auch der Rücken aufgewölbt ist. Eine lockere, gedehnte und gut aufgebaute Muskulatur kann einfach geschmeidig reagieren. Man stelle sich im positiven Fall den optimal gedehnten Muskel wie ein Gummiband vor, das sich geschmeidig dehnt und zusammenzieht. Ein verkürzter und weder gedehnter noch trainierter Muskel verhält sich dagegen wie ein Strick der gespannt ist, nicht nachgibt und bei starkem Zug feine Risse bekommt und im schlimmsten Fall sogar reißt. Um also unserem Pferd ein lockeres Mitschwingen in der Muskulatur zu ermöglichen, müssen wir es trainieren.
Die drei Säulen des Trainings sind dabei:
* Muskeldehnung (Stretching) * Muskelaufbau * Geschmeidigkeit der Bänder und Sehnen
Ablauf einer typischen Dressurstunde:
Der Schritt am Anfang:
Man beginnt die Dressurstunde mit mindestens 15 Minuten Schrittreiten. Dabei wird durch stetigen Handwechsel und die damit verbundene Rechtsbiegung und Linksbiegung und Stellung (Biegung im Körper, dabei Stellung nur im Genick) einmal die Muskulatur jeweils auf der rechten und linken Seite gedehnt und wieder zusammengezogen. Das dehnt sie, baut sie durch den Wechsel von Dehnen und Zusammenziehen aber auch auf.
Lösungsphase - Das Pferd wird gelockert und gelöst
Dasselbe passiert in der Phase des Leichttrabens. Durch das Vorwärtsreiten im Trab werden durch die weiter ausholenden Bewegungen die Dehnung und der Aufbau der Muskulatur noch mehr gefördert. Beachten Sie dabei, dass Sie Ihr Pferd genügend vorwärts reiten. Dies hat man schon vor Jahrhunderten richtig erkannt und so wurde ein bis heute gültiger Satz geprägt: "Richte Dein Pferd gerade und reite es vorwärts!" Außerdem ist es wichtig, dass das Pferd immer "über den Rücken geht" und in der Lösungsphase mit Hals und Nase erst einmal vorwärts / abwärts geht. Dabei müssen Sie spüren wie das Pferd Sie im Rücken mit hochhebt! Ist die Muskulatur dann locker und gelöst bietet sich folgendes Bild:
* Locker nach vorne Richtung Schwerpunkt durch schwingendes Hinterbein * Pendelnder Schweif * Aufgewölbter Rücken * Deutliche Rechts- / Linksbewegung der Kruppenteile, wobei sich die rechte Kruppenhälfte und dann die linke Hälfte senkt * Aufgewölbter Hals, wobei sich der Oberhalsmuskel vom Genick bis zum Widerrist deutlich am oberen Teil des Halses hervorhebt
Die Arbeitsphase
In der Arbeitsphase können Sie dann mit dem Aufbau der Muskulatur und dem "Stretchingprogramm" fort fahren. Dazu gehören dann u.a.:
* Trab, Halten, Rückwärtsrichten und daraus wieder Antraben * Galopp/Trab oder Galopp/Schrittübergänge * Seitengänge/Aussengalopp/Fliegender Wechsel uvm.
Natürlich hängt der Umfang und die Art der Übungen gerade in der Arbeitsphase vom Trainingsstand von Pferd und Reiter sehr stark ab. Je nach Rittigkeit und Durchlässigkeit und dem bisher erworbenen Muskelaufbau und Muskulaturdehnung sind mehr oder weniger anspruchsvolle Übungen möglich. Später werden wir auf diese Themen detaillierter eingehen. Hier sollte zuerst einmal nur auf die Grundprinzipien verwiesen werden.
Folgerungen und Fazit
Wer diese Übungen mit seinem Pferd mindestens 3 mal pro Woche macht, wird bald bemerken wie sich die Muskeln seines Pferdes aufbauen und dehnen. Ihr Pferd und damit auch sie als Reiter werden dann bald immer schwierigere und anspruchvollere Übungen absolvieren können. So werden Sie sicher auch den einen oder anderen bewundernden oder gar neidischen Blick Ihrer Reiterkollegen ernten. Wichtiger als diese Blicke ist aber, dass sie Ihr Pferd lange gesund erhalten und ihm so als dankbaren und willigen Kameraden ein gutes beschwerdearmes Leben gönnen. Gleichzeitig werden auch Sie selbst immer mehr Freude am Reiten gewinnen und falls sie auf Turniere gehen werden sich auch da bald Erfolge einstellen.
:-) Aber wie so oft heißt es: "Ohne Trainingsfleiß kein Preis!"
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